
Zur Optimierung und Zentralisierung der Betriebsführung betreibt die DB Netz AG deutschlandweit sieben Betriebszentralen. Durch diese Zentralisierung des laufenden Betriebes bestehen sehr hohe Anforderungen an Systemstabilität und Verfügbarkeit der Kommunikationstechnik. Besonders bei Störungen in der Leit- und Sicherheitstechnik sind die Betriebsfernmeldeanlagen die erste Rückfallebene. Über sie wird der laufende Betrieb über die besetzten Stellwerke weiter koordiniert.
Das Wenzel-MACS ist aufgrund seiner hohen Stabilität und Verfügbarkeit bereits in drei der sieben Betriebszentralen auf der Fahrdienstleiterebene im Einsatz. Im Rahmen der Aufrüstung werden weitere Betriebszentralen mit dieser Technik ausgestattet. Besonders die Eigenschaften des Wenzel-MACS, sich problemlos in vorhandene Alttechnik integrieren zu lassen und GSM-R-fähig zu sein, erleichtern die Investitionsentscheidung.
Die Fahrdienstleiterarbeitsplätze sind mit grafischen Benutzeroberflächen (Wenzel-MACS-GUI) und Bedienendgeräten (Wenzel-MACS-MFTK) ausgestattet. Während der Bedienung der Signaltechnik begleitet das Wenzel-MACS die betriebliche Kommunikation auf allen Ebenen der Teilnehmer. Neben den drahtgebundenen Sprechteilnehmern werden auch Funk- und Wechselsprechteilnehmer eingebunden und erreicht. Zusätzlich können die Fernbeschallung von Bahnhöfen und Betriebsflächen über die Arbeitsplätze vorgenommen werden.